Stundenverrechnungssatz-Rechner
Der Stundenverrechnungssatz steht und fällt mit einer Zahl, die kaum ein Betrieb genau kennt: den produktiven Stunden. Deshalb rechnet dieser Rechner sie zuerst aus und setzt sie dann ein.
Schritt 1: Produktive Stunden
Nur die, die auf einen Werktag fallen.
Fahrt, Rüsten, Aufräumen, Lager, Büro — alles, was auf keinen Auftrag gebucht wird.
Schritt 2: Verrechnungssatz
Arbeitgeberbrutto, also Lohn plus Arbeitgeberanteile.
Miete, Fahrzeuge, Werkzeug, Versicherungen, Büro, Software.
Auf so viele Köpfe werden die Gemeinkosten verteilt.
Stundenverrechnungssatz (netto)
65,56 €
Ohne Umsatzsteuer. Das ist der Satz für Ihre Kalkulation.
- Selbstkosten je Stunde
- 58,54 €
- Produktive Stunden je Mitarbeiter und Jahr
- 1.400,8 h
- Anwesenheitsstunden je Jahr
- 1.648,0 h
- Gemeinkosten je Mitarbeiter und Jahr
- 30.000,00 €
Darunter arbeiten Sie mit Verlust.
Ihren fertigen Stundensatz hinterlegen Sie in OPERON einmal in der Preisliste. Beim nächsten Angebot steht er dort, wo Sie ihn brauchen.
OPERON ALC ansehenWarum die produktiven Stunden die entscheidende Zahl sind
Ein Jahr hat rund 2.080 Arbeitsstunden. Nach Urlaub, Feiertagen, Krankheit und Fortbildung bleiben etwa 1.650 Anwesenheitsstunden — und davon geht noch alles ab, was sich auf keinen Auftrag buchen lässt.
Realistisch landen die meisten Betriebe bei 1.200 bis 1.400 produktiven Stunden je Mitarbeiter und Jahr. Wer mit 2.080 rechnet, kommt auf einen Satz, der etwa ein Drittel zu niedrig ist.
Diese Zahl steht im Nenner. Ein Fehler dort schlägt auf jede einzelne abgerechnete Stunde durch.
Was der Satz nicht ist
Er ist nicht der Stundenlohn Ihres Mitarbeiters. In ihm stecken auch die Arbeitgeberanteile, die Gemeinkosten des Betriebs und Ihr Gewinn.
Und er ist ein Nettowert. Wenn Sie umsatzsteuerpflichtig sind, kommt die Umsatzsteuer für den Kunden noch obendrauf.
Zur Fünf-Tage-Woche
Der Rechner teilt Ihre Wochenarbeitszeit durch fünf und rechnet mit 260 Arbeitstagen im Jahr. Bei einer Vier-Tage-Woche tragen Sie Ihre Wochenstunden trotzdem normal ein — nur die Umrechnung eines einzelnen Urlaubstags fällt dann etwas anders aus.
Die Rechnung läuft vollständig in Ihrem Browser. Es werden keine Eingaben übertragen, gespeichert oder ausgewertet. Die Werte sind Anhaltspunkte für Ihre eigene Kalkulation und ersetzen keine steuerliche Beratung.